Anreise_Info

Ferienwohnung „Boddenblick“ in Neuendorf 23 18581 Putbus

 Anreise mit dem Auto: Schnell: B 96 über die Rügenbrücke bis Samtens, rechts L 30 bis Garz, L 29 Richtung Putbus. Hier geht’s dann rechts ab nach Lauterbach, vorbei am Edeka wieder rechts, nach dem Hafen rechts aus dem Kreisverkehr immer am Wasser entlang bis links die Bebauung und der Zaun endet. Hier fahren Sie rechts auf den Parkplatz Nr. 3 und schon sind Sie „zu Hause“, genießen Sie die Ruhe!!

Schön: Über den alten Rügendamm rechts ab zur L 29, auf der Alleenstraße durch Poseritz mit Zwischenstop imHofladen:   http://www.ruegener-inselfrische.de/hofladen/ dann weiter wie vor beschrieben.

Noch schöner: L 30 zur Fähre Stahlbrode/Glewitz und ab Garz wie vor beschrieben.

Am schönsten: Mit der Bahn, alle Regional- und Fernzüge halten in Bergen. Auf gleichem Bahnsteig geht es in den Zug „Press“ bis zum Hafen Lauterbach Mole.B is zu unserer Ferienwohnung „Boddenblick“ sind es etwa 1000 m.  Vorbei am Hafen, durch den Kreisverkehr weiter am Bodden entlang sehen Sie, zurückgesetzt wie auf einem Deich, das Mehrfamilienhaus.

 

 

 

 

Historie und Aktuelles aus dem Südosten der Insel Rügen.

Um die Jahrhundertwende bereiste Elizabeth von Arnim Rügen. Einige ihrer Beobachtungen lassen sich noch heute machen Die Badefrau in der weißen Stadt am Meer – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/16340042 ©2016

Jeder, der zur Schule gegangen ist weiß, dass Rügen Deutschlands größte Insel ist und dass sie in der Ostsee vor der Pommerschen Küste liegt“, lautet der erste Satz der vor rund einhundert Jahren verfassten Tagebuchaufzeichnungen der Engländerin Mary Annette von Arnim, die als Elizabeth mit eigener Kutsche, einer leichten „Victoria“, nebst Kutscher August und Jungfer Gertrud um die Jahrhundertwende quer über Rügen reiste. Ein hochaktueller Einstieg, hielten doch kürzlich in einer Frauenzeitschrift-Blitzumfrage unter deutschen Hausfrauen und Angestellten die meisten Sylt für Deutschlands größte Insel. Der Reiz, die für eine Dame aus gutem Haus gewagte Reise heute nachzuvollziehen, ist unwiderstehlich. Sie beginnt mit der Fahrt über den Strelasund von Stahlbrode aus. Heute wieder eine willkommene Variante, um den rund 20 Kilometer entfernten Rügendamm oder die neue Rügenbrücke bei Stralsund zu umgehen. War es damals noch ein Abenteuer, Pferd und Wagen über den Rand des Bootes zu hieven, sortiert der Fährmann heute eher gelangweilt die Blechkolonne Stoßstange an Stoßstange. Die Fahrzeit beträgt wie vor hundert Jahren eine Viertelstunde, und das Inselufer ist flach und grün wie eh und je. Über Kopfsteinpflaster rumpelnd verbrachte Elizabeth fast einen halben Tag in der Kutsche, bevor sie Putbus, die Siedlung hinter dem Fliederbusch, wie sie von den slawischen Gründern genannt wurde, erreichte. Malte von Putbus gründete hier 1815 das erste Seebad auf Rügen, das Elizabeth bereits altmodisch und wunderlich erscheint. Die weißen flach gedeckten Häuser, die sich um den kreisrunden Platz gruppieren sind heute frisch aufpolierte Beispiele vergangener Bäderarchitektur, leuchten durch das Grün der Bäume und machten den Ort als weiße Stadt Vorpommerns bekannt. Eine Kastanienallee führt zum rund vier Kilometer entfernten Meer in den stillen Ort Lauterbach. Im Badehaus „An der Goor“, das im Stil eines griechischen Tempels erbaut wurde, bezog Elisabeth eines der bescheidenen Zimmer. Das Badehaus zog in seinen besten Zeiten rund 400 wohlhabende Badelustige an; um die Jahrhundertwende nagte an dem schlecht besuchten Hotel bereits der Zahn der Zeit: „Gras wuchs zwischen den Steinen der Stufen, die Mauern des Hauses waren von nahem feuchtgrün stellenweise waren Farbe und Gips abgefallen.“ Eine Beschreibung, die heute nicht anders ausfällt; das marode Haus steht seit langem zum Verkauf. Dahinter beginnt ein Buchenwald, das Goor, mit herrlich verschlungenen Wegen und uralten Bäumen. Ein Ort zum Träumen. Zum Greifen nah rückt der bewaldete Küstenstreifen der Insel Vilm, das Vogelparadies im Rügischen Bodden.“Die Badehütten stehen in einer Reihe und weit vom Ufer entfernt im tiefen Wasser. Man wandert auf einer kleinen Bretterbrücke hinaus und findet eine sonnengebräunte Frau. Sie kümmert sich um die Badenden, deren Sachen sie trocknet und versorgt sie mit allem und jedem zum Schluss verlangt sie zwanzig Pfennige für all ihre Gefälligkeiten samt Bad.“ Den Steg gibt es noch, freundliche Badefrauen längst nicht mehr. Lauterbach hat heute anderes zu bieten. Im letzten Sommer entstand die Marina Lauterbach einer von 24 Häfen auf Rügen, wo 200 Boote einen Liegeplatz mit allem Komfort finden. Das nahe Putbus bietet Zerstreuung bei einem Theaterbesuch oder bei den sommerlichen Festspielveranstaltungen im Marstall. Ende Zitat